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		<title>Schulhund Gringo - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Admin am 13. August 2013 um 07:07 Uhr</title>
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Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.[[Bild:Grisch.JPG|left]]Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 11 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke, auf dem Teppich oder dem Sofa. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung.&amp;#160; In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf die Idee, einen Hund regelmäßig mit in die Schule zu nehmen, kam ich bereits vor einigen Jahren, als ich im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema &amp;quot;Haustiere&amp;quot; den Hund meiner Eltern mit in die Schule nahm. Die Schüler der damaligen Klasse 4 zeigten an diesem Tag ein viel ausgeglicheneres Verhalten, waren leiser und gingen insgesamt freundlicher miteinander um. Die Idee für einen „Klassenhund“ war geboren, bedurfte aber einer intensiven Vorplanung, bei der viele „Wenn“ und „Aber“ ausgeräumt werden mussten. Im Kollegium wurde zudem diskutiert, ob man einem Hund das Zusammensein mit unserer Schülerklientel überhaupt zumuten dürfe. Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.[[Bild:Grisch.JPG|left]]Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 11 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke, auf dem Teppich oder dem Sofa. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung.&amp;#160; In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>	</entry>

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		<title>Christiane am 8. April 2009 um 19:01 Uhr</title>
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		<author><name>Christiane</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.agsten.de/index.php?title=Schulhund_Gringo&amp;diff=3595&amp;oldid=prev</id>
		<title>Christiane am 24. September 2008 um 19:41 Uhr</title>
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				<updated>2008-09-24T19:41:19Z</updated>
		
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Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.[[Bild:Grisch.JPG|left]]Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 11 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke, auf dem Teppich oder dem Sofa. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. &lt;/del&gt;In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf die Idee, einen Hund regelmäßig mit in die Schule zu nehmen, kam ich bereits vor einigen Jahren, als ich im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema &amp;quot;Haustiere&amp;quot; den Hund meiner Eltern mit in die Schule nahm. Die Schüler der damaligen Klasse 4 zeigten an diesem Tag ein viel ausgeglicheneres Verhalten, waren leiser und gingen insgesamt freundlicher miteinander um. Die Idee für einen „Klassenhund“ war geboren, bedurfte aber einer intensiven Vorplanung, bei der viele „Wenn“ und „Aber“ ausgeräumt werden mussten. Im Kollegium wurde zudem diskutiert, ob man einem Hund das Zusammensein mit unserer Schülerklientel überhaupt zumuten dürfe. Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.[[Bild:Grisch.JPG|left]]Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 11 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke, auf dem Teppich oder dem Sofa. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; &lt;/ins&gt;In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Christiane</name></author>	</entry>

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		<title>Christiane am 24. September 2008 um 19:40 Uhr</title>
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Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.[[Bild:Grisch.JPG|left]]Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;6 &lt;/del&gt;Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf die Idee, einen Hund regelmäßig mit in die Schule zu nehmen, kam ich bereits vor einigen Jahren, als ich im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema &amp;quot;Haustiere&amp;quot; den Hund meiner Eltern mit in die Schule nahm. Die Schüler der damaligen Klasse 4 zeigten an diesem Tag ein viel ausgeglicheneres Verhalten, waren leiser und gingen insgesamt freundlicher miteinander um. Die Idee für einen „Klassenhund“ war geboren, bedurfte aber einer intensiven Vorplanung, bei der viele „Wenn“ und „Aber“ ausgeräumt werden mussten. Im Kollegium wurde zudem diskutiert, ob man einem Hund das Zusammensein mit unserer Schülerklientel überhaupt zumuten dürfe. Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.[[Bild:Grisch.JPG|left]]Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;11 &lt;/ins&gt;Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, auf dem Teppich oder dem Sofa&lt;/ins&gt;. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. 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		<title>Lydia am 19. Juni 2008 um 19:22 Uhr</title>
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		<author><name>Lydia</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.agsten.de/index.php?title=Schulhund_Gringo&amp;diff=2220&amp;oldid=prev</id>
		<title>Lydia am 1. Dezember 2006 um 21:29 Uhr</title>
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Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.. Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf die Idee, einen Hund regelmäßig mit in die Schule zu nehmen, kam ich bereits vor einigen Jahren, als ich im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema &amp;quot;Haustiere&amp;quot; den Hund meiner Eltern mit in die Schule nahm. Die Schüler der damaligen Klasse 4 zeigten an diesem Tag ein viel ausgeglicheneres Verhalten, waren leiser und gingen insgesamt freundlicher miteinander um. Die Idee für einen „Klassenhund“ war geboren, bedurfte aber einer intensiven Vorplanung, bei der viele „Wenn“ und „Aber“ ausgeräumt werden mussten. Im Kollegium wurde zudem diskutiert, ob man einem Hund das Zusammensein mit unserer Schülerklientel überhaupt zumuten dürfe. Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Bild:Grisch&lt;/ins&gt;.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;JPG|left]]&lt;/ins&gt;Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. 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		<author><name>Lydia</name></author>	</entry>

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		<title>Christiane: /* Gringo, der Schulhund */</title>
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Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.. Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf die Idee, einen Hund regelmäßig mit in die Schule zu nehmen, kam ich bereits vor einigen Jahren, als ich im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema &amp;quot;Haustiere&amp;quot; den Hund meiner Eltern mit in die Schule nahm. Die Schüler der damaligen Klasse 4 zeigten an diesem Tag ein viel ausgeglicheneres Verhalten, waren leiser und gingen insgesamt freundlicher miteinander um. Die Idee für einen „Klassenhund“ war geboren, bedurfte aber einer intensiven Vorplanung, bei der viele „Wenn“ und „Aber“ ausgeräumt werden mussten. Im Kollegium wurde zudem diskutiert, ob man einem Hund das Zusammensein mit unserer Schülerklientel überhaupt zumuten dürfe. Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.. Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Christiane</name></author>	</entry>

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Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.. Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;&amp;#160;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f9f9f9; color: #333333; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #e6e6e6; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf die Idee, einen Hund regelmäßig mit in die Schule zu nehmen, kam ich bereits vor einigen Jahren, als ich im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema &amp;quot;Haustiere&amp;quot; den Hund meiner Eltern mit in die Schule nahm. Die Schüler der damaligen Klasse 4 zeigten an diesem Tag ein viel ausgeglicheneres Verhalten, waren leiser und gingen insgesamt freundlicher miteinander um. 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Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.. Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Christiane</name></author>	</entry>

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		<title>Christiane: /* Gringo, der Schulhund */</title>
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Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.. Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf die Idee, einen Hund regelmäßig mit in die Schule zu nehmen, kam ich bereits vor einigen Jahren, als ich im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;quot;&lt;/ins&gt;Haustiere&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;quot; &lt;/ins&gt;den Hund meiner Eltern mit in die Schule nahm. Die Schüler der damaligen Klasse 4 zeigten an diesem Tag ein viel ausgeglicheneres Verhalten, waren leiser und gingen insgesamt freundlicher miteinander um. Die Idee für einen „Klassenhund“ war geboren, bedurfte aber einer intensiven Vorplanung, bei der viele „Wenn“ und „Aber“ ausgeräumt werden mussten. Im Kollegium wurde zudem diskutiert, ob man einem Hund das Zusammensein mit unserer Schülerklientel überhaupt zumuten dürfe. Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.. Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Christiane</name></author>	</entry>

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Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.. Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. In den nun 2 ½ Jahren haben wir in der Schule viele positive Veränderungen feststellen und einige Erfolge verbuchen können, die es ohne ihn wohl kaum gegeben hätte. &amp;#160;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color:black; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Auf die Idee, einen Hund regelmäßig mit in die Schule zu nehmen&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, &lt;/ins&gt;kam ich bereits vor einigen Jahren, als ich im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema Haustiere den Hund meiner Eltern mit in die Schule nahm. Die Schüler der damaligen Klasse 4 zeigten an diesem Tag ein viel ausgeglicheneres Verhalten, waren leiser und gingen insgesamt freundlicher miteinander um. Die Idee für einen „Klassenhund“ war geboren, bedurfte aber einer intensiven Vorplanung, bei der viele „Wenn“ und „Aber“ ausgeräumt werden mussten. Im Kollegium wurde zudem diskutiert, ob man einem Hund das Zusammensein mit unserer Schülerklientel überhaupt zumuten dürfe. Klar war, dass der Hund sehr robust, äußerst tolerant gegenüber Kindern und wenig stressempfindlich sein musste. Für mich bedeutete dies eine intensive Auseinandersetzung mit Hunderassen sowie der Thematik „Tiergestützte Pädagogik“. Es vergingen 2 Jahre, in denen sowohl die schulischen als auch die privaten Voraussetzungen für das Projekt „Schulhund“ entwickelt wurden. Im Vorfeld bereitete ich mit meiner damaligen Klasse alles vor. Im Unterricht wurde das Thema „Hund“ intensiv besprochen, der Klassenraum wurde hundgerecht umgestaltet (u. a. wurde eine Hundeecke eingerichtet, in die sich Gringo bei Bedarf zurückziehen kann) und das weitere Vorgehen abgestimmt. Schon Wochen bevor Gringo mit in die Schule kam, zeigte das Projekt positive Auswirkungen. So waren die Schüler bereit, einen Artikel für eine Hundefachzeitschrift zu verfassen und stellten ihre Bedürfnisse zurück. Sie setzten ihre erhaltenen Verhaltensverstärker für den Hund ein, indem sie sich z. B. statt Spielzeug oder Süßigkeiten lieber Dinge für Gringo aussuchten. Die Hundeecke gleicht seitdem einem „Hundewohnzimmer“ mit zahlreichen Hundepostern, selbst gemalten Hundebildern usw.. Im April 2004 war es dann endlich so weit, Gringo, ein Fila-Brasileiro-Welpe, kam mit in die Schule. Seitdem ist er zu einem festen Teil des Schullebens geworden. Etwa zweimal in der Woche kommt er mit in die Schule. In der Klasse (z. Zt. eine Klasse 5/6 mit 6 Schülern) ist jedes Mal ein anderer Schüler für die Versorgung des Hundes mit Wasser etc. zuständig. Während der Unterrichtsstunden schläft er meistens in seiner Ecke. Mittlerweile hat er allerdings ein sehr gutes Gespür für die Bedürfnisse der Kinder entwickelt. So kommt es immer wieder vor, dass er sich ausgerechnet von den Schülern zwischendurch seine Streicheleinheiten abholt, die frustriert oder kurz vor einem „Ausraster“ sind. Durch seine sehr ruhige, teilweise aber auch dreiste Art, kann ihm keiner der Schüler widerstehen. Durch Gringo steht uns ein sehr wirkungsvolles Instrument der Verhaltensverstärkung zur Verfügung. Den Umgang mit Gringo in den Pausen muss man sich verdienen. In den Pausen spielen Schüler aller Altersstufen mit ihm, verstecken Leckerlis, üben apportieren oder „Sitz“, „Platz“ etc. Ist Gringo in der Schule, verlaufen die Pausen wesentlich ruhiger und Schüler, die ansonsten nichts miteinander zu tun haben, beschäftigen sich über Gringo miteinander. 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		<author><name>Christiane</name></author>	</entry>

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